„Meedia“ wütend

PP-Artikel über Hitlergruß-Mann war gestern erfolgreichster News-Artikel

(David Berger) Das linke Medienbeobachtungsportal meedia.de tobt vor Wut. Warum? Gestern war ein PP-Artikel der in den sozialen Netzwerken erfolgreichste Artikel überhaupt – weit vor Spiegel, Stern und Co …

Meedia.de in dem dem Portal ganz eigenen Sprachduktus, der das abfällige Denken über die Konsumenten des Journalismus verbunden mit seinem volkspädagogischen Grundmotiv  nur schlecht verbergen kann, zur Nachrichtenlage des gestrigen Tages:

„Die am Donnerstag nach Likes und Shares erfolgreichsten journalistischen Artikel beschäftigten sich an einem Tag ohne größere Aufreger mit einem Intensivtäter namens “King Abode”, einem Gerichtsurteil in einem Vergewaltigungsverfahren in Wien, sowie einem Telekommunikationsunternehmen, das dem an Krebs erkrankten ehemaligen Stabhochsprung-Star Tim Lobinger keinen Handy-Vertrag geben wollte.

Vor diese Artikel schob sich ein Text, der nicht viel mit Journalismus zu tun hat, aber von vielen Menschen leider so wahrgenommen wurde. David Berger titelte in seinem Blog “Philosophia Perennis”: “Hitlergruß-Mann von Chemnitz bei der Antifa in Berlin wieder aufgetaucht?” Eine Frage, die man mit einem schlichten “Nein” beantworten kann. Es geht um den Mann, der bei einer der Demos in Chemnitz mit Hitlergruß gefilmt und fotografiert wurde und danach schon für journalistische Fehler sorgte.“

Und um diesen Artikel hier geht es:

https://philosophia-perennis.com/2018/10/04/hitlergruss-mann-von-chemnitz-bei-der-antifa-in-berlin-wieder-aufgetaucht/embed/#?secret=CGRY0gHpbS

Nun muss man seinem Ärger über diesen Erfolg eines „rechtspopulistischen Portals“ wie PP irgendwie Luft verschaffen und wirft meinem Blog bzw. mir unseriösen Journalismus vor:

„Was Berger in diesem Fall macht, ist kein Journalismus, sondern das Anheizen von Verschwörungstheorien, die den Mann schon an den Tagen der vielen Berichte aus Chemnitz in die Nähe von Linken statt Rechten bringen wollten.“

Linksradikale dürfen nicht als schlecht dargestellt werden

Warum unseriöser Journalismus?

♦ Zum einen weil den linkspopulistischen Medienbeobachtern die angedeuteten politischen Implikationen nicht ins Konzept passen, wie aus dem Zitat schön deutlich wird: Linksradikale als schlecht darstellen – das geht – sei passiert, was da wolle – nun mal gar nicht und verstößt gegen die Dogmen des gleich geschalteten Gesinnungsjournalismus im System Merkel.

Dass ein AfD-Account den Artikel auch noch auf Facebook geteilt hat, tut sein übriges, um vor ihm als kontaminiert (Bild links) zu warnen. Das ganze dann noch mit dem Wort „Verschwörungstheorie“ garniert, garantiert maximalen Erfolg bei den bessermenschlichen Lesern von Meedia.de.

♦ Und zum anderen: Weil Meedia die in diesen Artikel gestellte Frage mit „Nein“ beantwortet hat. Da machen wir es doch einfach mal, wie es die von Meedia so heiß geliebten Mainstreammedien im Falle der nicht vorhandenen Hetzjagd-Videos in Chemnitz und Hans-Georg Maaßen gemacht haben:

Liebe Media-Redaktion, wo bleibt euer BEWEIS, dass der Mann in dem von uns verlinkten Video NICHT mit dem Hitlergruß-Zeiger aus Chemnitz identisch ist?

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